Informationen zu CyberMentor Plus

CyberMentor Plus ist ein Angebot, das vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus gefördert wird. Dieses wird an ausgewählten Schulen in ganz Deutschland angeboten, die dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Gesamtvorhaben „Leistung macht Schule“ (LemaS) angehören.

Schülerinnen dieser Schulen können an CyberMentor als Mentees teilnehmen und zusammen mit ihrer persönlichen Mentorin MINT neu entdecken. Das besondere an CyberMentor Plus ist, dass neben der Mentoring-Beziehung auf der Online-Plattform CyberMentor auch die Lebensumwelt der Schülerinnen offline mit einbezogen wird: das Mentoring-Paar wird zusätzlich von einer Lehrkraft der Schule begleitet. Die Lehrkraft organisiert hierfür wöchentliche Treffen, bei denen sich die Mentees der Schule vernetzen und sich unter Anleitung der Betreuungslehrkraft über das Mentoring austauschen sowie gemeinsam MINT-Projekte durchführen können.

Die Mentees werden an der Schule in Gruppen von einer Lehrkraft betreut

Bei CyberMentor Plus haben zudem die Mentorinnen und die betreuenden Lehrkräfte die Gelegenheit, sich auszutauschen. Ihnen wird so ein besserer Einblick in die Lebenswelt der Schülerinnen ermöglicht.

Die Mentorinnen und die Lehrkräfte stehen in regelmäßigem Austausch

Da die Mädchen sehr viel Zeit in der Schule verbringen, stellt der Austausch zwischen Mentorinnen und Lehrkräften einen wichtigen Ansatzpunkt dar, um das Mentoring zu optimieren. In den Gesprächen können etwa Ressourcen der Schule (z.B. besondere Ausstattung, Labore, Mikroskope, EDV-Räume, Schulgarten, naturwissenschaftliche Sammlungen) sowie der Umgebung (z.B. Praktikamöglichkeiten, Sternwarte, Bibliotheken) besprochen werden. Planen eine Mentee und ihre Mentorin beispielsweise ein Chemieexperiment, kann die Lehrkraft unterstützen und benötigte Materialien zur Verfügung stellt. Zudem hat die Mentee die Option, sich mit der betreuenden Lehrkraft und den anderen Mentees über ihre Fortschritte auszutauschen. Das Ergebnis kann wiederum mit der Mentorin besprochen und online auf der Homepage veröffentlicht werden. Auf diese Weise werden individuelle Fördermöglichkeiten sowohl online als auch offline für die Mentees geschaffen.